Studie : Das Smartphone kann die Lebensqualität verbessern

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Der Liebling unter den Smartphone-Funktionen ist die Kamera. Rund 81 Prozent geben in der emporia-Seniorenstudie an, diese für Fotos und Videos regelmäßig zu nutzen. ©Freepik

Die Seniorenstudie „Smart im Alltag“ der emporia Telecom zeigt, dass mobile Kommunikation bei Senioren die Lebensqualität verbessern kann.

emporia, österreichischer Hersteller und technischer Vorreiter von einfach zu bedienenden Smartphones, Apps und Tastenhandys für die Generation 60+, befragte im Rahmen seiner regelmäßig erhobenen Seniorenstudie „Smart im Alltag“ mehr als 1.100 Smartphone-Besitzer ab 65 Jahren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken, Messaging-Diensten wie WhatsApp und der Einsatz von Videotelefonie haben gerade in der Zeit von Social-Distancing einen höheren Stellenwert eingenommen. Auch das Bewusstsein für den Einsatz von Fitness- und Gesundheits-Apps hat sich weiter erhöht – von zuletzt 48 Prozent auf 71 Prozent in der aktuellen Erhebung.

Nur noch ein Fünftel  der Best Ager nutzt das Smartphone vorwiegend zum Telefonieren. 83 Prozent geben an, dass der Messaging-Dienst WhatsApp am häufigsten genutzt wird, gefolgt von E-Mails (62 %), Wetter- (61 %) und Navigations-Apps (52 %) und dem Lesen von Online-Medien (46 %).

Bereits heute gibt fast ein Viertel  der Befragten in der Altergruppe ab 65 Jahren an, dass sie kontaktloses Bezahlen im Supermarkt einsetzen oder dies in naher Zukunft beabsichtigen. Aber auch praktische Funktionen wie Sprachsteuerung, Kalender und Erinnerungen, Taschenrechner oder Taschenlampe sind häufig genutzte Features am Smartphone. Der Liebling unter den Smartphone-Funktionen ist allerdings die Kamera. Rund 81 Prozent geben an, diese für Fotos und Videos regelmäßig zu nutzen.

Senioren im Aufbruch ins smarte Zeitalter

Was bei den Digital Natives schon seit langem Realität ist, kommt nun auch in der Zielgruppe der Best Ager an – das Smartphone als ständiger Begleiter. „Wir entwickeln Smartphones, die den Senioren einen Mehrwert im Alltag bieten und ihren Wünschen entsprechen. Einfache Bedienung, gute Lesbarkeit und ein übersichtlich strukturierter Bildschirm sind in dieser Zielgruppe besonders wichtig“, erklärt dazu Eveline Pupeter, Eigentümerin von emporia Telecom. Die Smartphone-Nutzer geben ihr recht: Mehr als 50 Prozent sagen, dass ein Smartphone das Leben einfacher macht, rund 61 Prozent haben ihr Smartphone immer dabei und  fast drei Viertel der Befragten  geben an, dass das Smartphone ein echter Alltags-Held für sie ist.

Knapp die Hälfte  der befragten Senioren erklären, dass sie dank ihres Smartphones mehr Kontakt zu Menschen haben. „Jeder kennt das aus seinem familären Umfeld: Menschen ab 60 Jahren suchen vermehrt den Kontakt zu Freunden und Familie. Der soziale Kontakt wird immer wichtiger – man will nunmal nicht allein sein. Heutzutage geht das am einfachsten mit dem Smartphone. Egal ob Videotelefonie oder WhatsApp, Hauptsache es funktioniert einfach und unkompliziert“, erklärt Eveline Pupeter.

Untermauert wird dieses Ergebnis auch durch die Erkenntnisse von Prof. Dr. Georg Jahn, Professor für Gerontopsychologie und Kognition an der Technischen Universität Chemnitz: „Die emporia-Seniorenstudie zeigt überzeugend, dass viele ältere Smartphone-Nutzer die Möglichkeiten digitaler Kommunikation während der Einschränkungen physischer sozialer Begegnungen in der Corona-Pandemie als besonders wertvoll erlebt haben. Zu diesen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten über Smartphones zählen soziale Netzwerke wie Facebook, Messaging-Dienste wie WhatsApp und Videotelefonie.“