NACHHALTIGE SACHWERTE : Der neue Fels in der Brandung

  • -Aktualisiert am

Nachhaltige Sachwert-Investments: Rendite mit reinem Gewissen. ©Seeger

Die Nullzinspolitik der EZB macht Zinssparen zum Minusgeschäft. Für Millionen deutscher Sparer gibt es jetzt eine neue Chance: Nachhaltigkeit.

436 Milliarden Euro: Das ist die Summe der Zinseinnahmen, die deutschen Sparern im Zeitraum von 2010 bis 2017 entgangen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der DZ-Bank aus dem Mai 2017. Grund dafür ist die Nullzinspolitik der EZB, die die Renditechancen klassischer Anlageprodukte stark marginalisiert.

Fast die Hälfte aller Banken ohne Tagesgeldzinsen

Auch ehemals verlässliche Zins-Lieferanten schwächeln. Mehrere große Direktbanken senkten im ersten Quartal 2018 ihre Zinsen für Bestands- und Neukunden. Darunter auch zwei der Marktführer. Das Wetter bleibt wolkig mit Aussicht auf Zinssenkung. Das gilt für die gesamte deutsche Bankenlandschaft. Denn laut einer Erhebung des Vergleichsportals Verivox bleiben die Zeiten für Sparer hart: Bei 374 von 800 untersuchten Banken gibt es gar keine Zinsen mehr (Stand März 2018). Sogar Negativzinsen haben einige Banken mittlerweile eingeführt.

Warten auf die Wende

Wann die EZB den Leitzins wieder anheben wird, ist noch nicht klar. Von verschiedenen Seiten wird gemutmaßt, dass ein Zinsanstieg, geschweige denn eine Zinswende, nicht mehr in diesem Jahr zu erwarten ist. Worauf sich Sparer hingegen verlassen können: Auf die Inflation. Derzeit steht die Inflationsrate bei 1,6 Prozent (Stand März 2018). Damit ist Zinssparen aktuell ein Null-, wenn nicht sogar Minusgeschäft.

Hochmut kommt vor dem Kursverfall

Eine Option, die den Vorsorgewilligen bleibt: der Blick auf den Kapitalmarkt. Der ist allerdings komplex und birgt Risiken. Insbesondere, wenn man sich in den unregulierten Teil des Kapitalmarkts, den grauen Kapitalmarkt, vorwagt. Der Wilde Westen der Geldanlage lockt mit satten Renditen. Aber wie jüngst das Beispiel P&R eindrucksvoll unter Beweis stellte, ist die Fallhöhe enorm. Die Container-Firma nahm Milliarden an Kapital von Anlegern ein und meldete dann Insolvenz an. Zwar sind längst nicht alle Investments am Kapitalmarkt so gefährlich. Aber wie dieses Beispiel verdeutlicht: Ein Restrisiko bleibt immer – oder anders: Kein Zins ohne Risiko.

Das zeigt auch die „Börsenkorrektur“ aus Februar 2018. Bei den anhaltend guten Kursentwicklungen der vergangenen Jahre und Monate haben viele Anleger bereits vergessen, dass die Realität an der Börse nicht immer eitel Sonnenschein ist. Bis zu 4,6 Prozent fiel der amerikanische Leitindex Dow Jones und zog auch die globalen Kurse mit sich. Vorsicht: Warnsignal.

Der Krypto-Boom als Alternative?

Dann doch lieber eine Geldanlage, die vom Kapitalmarkt unabhängig ist? Krypto-Währungen sind in aller Munde. Einer Bitkom-Umfrage aus dem Februar zufolge haben bereits 64 Prozent der Deutschen von Bitcoin gehört. Im Vergleich zu 2016 sind das 28 Prozent mehr. Dabei interessant: Nur vier Prozent gaben an, die digitale Währung erworben oder genutzt zu haben. Etwa ein Fünftel äußerte Interesse daran, Bitcoin zukünftig zu erwerben oder zu nutzen. Nach den rasanten Kursgewinnen des vergangenen Jahres ging es 2018 aber wieder bergab. Von 20.000 Dollar fiel der Bitcoin Kurs aktuell auf unter 7.000 Dollar (Stand März 2018). Volatiler geht es nicht. Das Zwischenfazit: Krypto-Währungen bleiben vor allem eines: Spekulationsobjekte.

Im besten Anlagealter

Was also können Privatanleger mit ihrem Geld tun, wenn sie Sicherheit und gleichzeitig eine moderate Rendite wünschen? Gerade für die Altersgruppe zwischen 50 und 65 ist das eine entscheidende Frage. Denn „in der Lebensphase 50 bis 65 ist das Einkommen meist auf dem Topniveau“, weiß Frank Wieser vom Vermögensverwalter PMP. Dazu kommen weitere mögliche Faktoren wie etwa eine fällige Lebensversicherung. Oder ein Erbe.

Sachwertanlagen: Sicherheit trifft Rendite

Eine gute Rendite – etwas losgelöst von den Kapitalmärkten – können Sachwert-Anlagen bieten. Auch außerhalb des Immobiliensektors. Doch hier gibt es Restriktionen. Manchmal ist die geforderte Anlagesumme eine Nummer zu groß. Bei kleinen Losgrößen ist der Anteil womöglich schon so verwässert, dass die Mitsprache nur bedingt gegeben ist. Ohnehin sind „normalen Privatanlegern“ die lukrativen Anlageobjekte in diesem Bereich kaum zugänglich. Diese Assets bleiben in der Regel institutionellen Anlegern, wie etwa Versicherungen, vorbehalten.

Grüne Horizonte für Privatanleger

Ein neuartiges Konzept, das Privatanlegern den Zugang zu solchen Projekten bietet, kommt von der Firma Pangaea Life (www.pangaea-life.de). Ihre Investment-Rente kombiniert die Steuer- und Flexibilitätsvorteile einer Rentenversicherung mit guten Anlagemöglichkeiten im Sachwertebereich. Und das bereits ab Anlagebeiträgen von 15.000 € oder laufenden Monatsbeiträgen. Pangaea Life investiert ausschließlich in nachhaltige Projekte aus dem Klimaschutz-Segment, unter anderem in Windparks, Solarparks und Wasserkraftwerke. Nebeneffekt dieser Anlagen: Durch die „enkelgerechten“ Investments wird zugleich ein Beitrag für den Umweltschutz geleistet.

Der eigene Fonds garantiert, dass alle Investments nach ethischen, sozialen und ökologischen Prinzipien erfolgen. Ein Anlageausschuss, bestehend aus Experten für Investments und Nachhaltigkeit, kontrolliert die Einhaltung dieser Prinzipien. Das erste Projekt, in das Pangaea Life investierte, ist der Windpark MADS in Dänemark.

Rendite mit reinem Gewissen

Können nachhaltige Investments überhaupt Rendite abwerfen? Das können sie. Für kurze Laufzeiten (fünf bis sieben Jahre) liegt das Ertragsziel des Fonds bei rund 4,5 Prozent – bei längeren Laufzeiten sogar bei rund sieben Prozent. Gleichzeitig bieten langfristige Verträge mit Energieabnehmern eine gute Chance auf Stabilität der Renditen. In der Auszahlungsphase können Kunden zwischen einer lebenslangen Rente und einer Kapitalzahlung wählen. Weitere Informationen zu Pangaea Life und den Angeboten finden Interessierte auf www.pangaea-life.de.