Johanniter Kombinotruf : Der Notrufknopf für unterwegs

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Sicherheit für Senioren, die weiter mobil bleiben möchten: Der Johanniter-Kombinotruf bietet auch unterwegs schnelle Hilfe im Notfall. ©Boris Breuer

Einkaufen gehen, Nachbarn besuchen oder im Garten arbeiten – auch in fortgeschrittenem Alter wollen Seniorinnen und Senioren das Leben sorgenfrei genießen.

Ein Kombinotruf bietet dafür die nötige Sicherheit. Über eine integrierte Freisprecheinrichtung stellt er auf Knopfdruck Kontakt zur Hausnotrufzentrale her, wenn es einmal nötig sein sollte.

„Ach, die Aprikosen sehen ja heute gut aus! Bitte geben Sie mir davon fünf Stück mit!“, wendet sich Ingeborg Schreiber an den Gemüsehändler. Der sucht fünf duftende, rotwangige Früchte aus und reicht sie der Seniorin über die Theke seines Verkaufsstandes. Zufrieden setzt die 72-Jährige ihren Einkauf fort und macht sich auf den Weg zum Bäckerwagen. Anschließend ist sie im Café am Markt noch mit Bekannten zum Mittagessen verabredet.

Notrufknopf mit GPS-Funktion: Zum Wochenmarkt trotz Kreislaufschwäche

Der Besuch des Wochenmarktes am Donnerstagvormittag ist für die Seniorin ein liebgewonnenes Ritual. Obwohl sie gelegentlich unter Kreislaufschwäche leidet und auch schon einmal gestürzt ist, möchte sie darauf nicht verzichten. Für den Notfall hat sie deshalb vorgesorgt. Für unterwegs hat Ingeborg Schreiber immer den Funksender der Johanniter-Unfall-Hilfe dabei. Im Ernstfall braucht sie ihn einfach nur zu drücken und schon stellt  das System über eine Freisprecheinrichtung einen Kontakt zur Notrufzentrale  her. Diese schickt bei Bedarf einen Rettungswagen los. Über das GPS-Signal, das das Notrufgerät der Kundin sendet, finden die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes sofort den Weg zu ihr. Doch auch, wenn sich Frau Schreiber nur etwas schwach fühlt und nicht gleich einen Rettungswagen braucht, hilft der Notrufknopf. Dann informiert die Notrufzentrale entweder den Einsatzdienst der Johanniter oder den Enkel von Frau Schreiber, Thorsten Baumann. Er arbeitet in der Nähe des Marktplatzes und kommt dann schnell vorbei, um Frau Schreiber nachhause zu begleiten.

Selbstständig leben – dank Kombinotruf

„Ich finde das eine tolle Einrichtung“, lobt Ingeborg Schreiber. „Ohne den Funksender würde ich es nicht mehr wagen, den Wochenmarkt zu besuchen. Aber so kann ich an diesem schönen Brauch festhalten und bleibe in Kontakt mit meinen Bekannten.“ Thorsten Baumann ist ebenfalls erleichtert, dass seine Großmutter den Johanniter-Kombinotruf nutzt: „Ich weiß, wie wichtig ihr die Selbstständigkeit und der Kontakt zu Menschen sind. Der Kombinotruf ermöglicht es ihr, trotz körperlicher Einschränkungen weiter aktiv am Leben teilzunehmen. Derweil bin ich beruhigt, weil ich weiß, dass ich sofort benachrichtigt werde, sollte Hilfe nötig sein.“ Nachdem Ingeborg Schreiber vor einem Jahr in ihrer Wohnung gestürzt war, hatte Baumann ihr geraten, sich den Johanniter-Kombinotruf installieren zu lassen. Schon kurz nach der Bestellung hatte ein Mitarbeiter die Technik installiert: Basisstation mit extra großer Reichweite, Lautsprecher, Mikrofon und Notruftaste, ein mobiles Kombigerät mit GPS-Funktion sowie den Handsender als Armband. „Das Armband trage ich wie eine Uhr am Handgelenk“, berichtet Ingeborg Schreiber. „So habe ich meinen Notrufknopf immer am Körper.“

Mittlerweile ist sie im Café am Marktplatz eingetroffen. Auch Enkel Thorsten ist heute mit von der Partie – sie haben sich zum gemeinsamen Mittagessen verabredet. Ganz normaler Alltag eben.