Symptoome einer Demenz : Die Zahl der Demenz-Kranken steigt

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Demenzerkrankte Personen leiden in der Folge auch häufig an einer Inkontinenz. ©pixfly | Freepik.com

Bloß vergesslich oder bereits erste Anzeichen einer Demenz? Woran erkenne ich den Unterschied und was kommt auf Betroffene und deren Angehörige im Ernstfall zu?

Keine Orientierung für Zeit und Ort, das Verlernen gewohnter Tätigkeiten, Stimmungsschwankungen, sozialer Rückzug sowie Wahrnehmungsstörungen gelten als Symptome einer Demenz. Generell gilt, dass ein Besuch beim Arzt nie schaden kann, um sich abzusichern. Je schneller eine Demenz erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. Gemäß dem Bundesministerium für Gesundheit sind derzeit circa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland von einer Demenz betroffen. Bis 2050 wird in Folge des demografischen Wandels eine Verdopplung dieser Zahl erwartet. Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 50 Krankheiten, von denen Alzheimer die häufigste und bekannteste ist. Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend leiden zwei Drittel der Betroffenen an Alzheimer.

Inkontinenz als Symptom von Demenz

Während die Demenz aktuell besonders viel Aufmerksamkeit erfährt, wird vergleichsweise wenig über Inkontinenz gesprochen. Dabei ist das eine Ursache des anderen: Demenz als Krankheit kann Inkontinenz als Symptom auslösen. Ein Symptom, über das in unserem Alltag selten laut gesprochen wird und damit ein Tabuthema zu sein scheint, welches eigentlich keines sein sollte. Eine an Demenz erkrankte Person weiß vielleicht nicht, dass sie gerade auf die Toilette muss. Sie hat keine Kontrolle und nässt sich schließlich ein. Der Umgang mit diesem Thema ist für alle Beteiligten einerseits eine Geduldsfrage, andererseits aber eben auch Alltag, den es zu bewältigen gilt.

Was ist Inkontinenz und wie verbreitet ist das Symptom? 

Offiziell leiden mehr als neun Millionen Deutsche und damit über zehn Prozent der Bundesbevölkerung an Inkontinenz. Bis zu 25 Prozent der Frauen in Deutschland sind inkontinent, Männer sind seltener betroffen. Aktuell sind es circa elf Prozent aller Männer in Deutschland, die ihren Alltag mit einer Inkontinenz bewältigen. Weltweit sind 200 Millionen Menschen betroffen, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Denn viele Betroffene sprechen ungern über Inkontinenz und vertrauen sich nicht einmal ihrem Arzt an. Daraus resultiert fehlendes Wissen über das Symptom. Fehlendes Wissen führt in aller Regel dazu, dass der Umgang mit dem Symptom deutlich erschwert ist. Es wird in Harn- und Stuhlinkontinenz unterschieden, die wiederum jeweils in weitere Unterarten eingeteilt werden. Dabei haben Betroffene Schwierigkeiten dabei, ihre Blase oder ihren Darm zu kontrollieren.

Demenzerkrankte haben Anspruch auf Pflegeleistungen und Pflegehilfsmittel

Vor 2017 war es für demente Personen beinahe unmöglich, in eine Pflegestufe eingeordnet zu werden. Mit dem Einzug des Pflegestärkungsgesetzes veränderte sich nicht nur der Begriff Pflegestufe in die Unterteilung von fünf Pflegegraden – nun war es auch für Demenzerkrankte einfacher, einem Pflegegrad zugeordnet zu werden. Durch diese Einordnung in Kombination mit einer Pflege durch Angehörige oder einen Pflegedienst in häuslicher Umgebung haben sie automatisch einen gesetzlichen Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel. Diese sind insofern wichtig, als dass sie die Hygiene aller Beteiligten der Pflege, wie auch die Selbstständigkeit des Betroffenen schützen.

Die PflegeBox als Komplettanbieter in diesem Bereich schafft es durch eine kostenfreie Lieferung nach Hause und die Übernahme aller bürokratischen Prozesse zudem, den Angehörigen und Pflegebedürftigen mehr Zeit für einander einzuräumen. Nicht nur auf dem Bereich der Pflegehilfsmittel ist die PflegeBox ein wichtiger Ansprechpartner. Auch für die Versorgung mit Inkontinenzprodukten – egal ob als Selbstzahler oder mittels eines Rezeptes – ist die PflegeBox ein wahrer Helfer für den pflegerischen Alltag. Alle Produkte erhalten Sie von namhaften Herstellern monatlich an Ihren individuellen Bedarf angepasst.

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