EINSTELLUNGEN ZUR VORSORGE : Planbarkeit und Flexibilität entscheiden

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Die Generation “50plus” will sich im Ruhestand Träume verwirklichen. ©goodluz | Fotolia.com

In einer Lebensphase, in der die einen an Ruhestand denken, andere an Neuanfang, ist ausreichendes Kapital wichtig. Wie gehen über 50-Jährige ihre Vorsorge an?

Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung steigt stetig und liegt aktuell bei 46,2 Jahren. Rein zahlenmäßig dominieren die 50- bis 60-Jährigen mit rund 13,5 Millionen Männern und Frauen inzwischen die deutsche Alterspyramide – und es werden immer mehr: Zwischen 2018 und 2030 wird der Altenquotient – also das Verhältnis der Personen im Rentenalter, etwa 65 Jahre und älter, zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter – von heute 36 auf dann 50 steigen. Zur numerisch starken Präsenz kommt eine bedeutende wirtschaftliche Komponente: Die Generation „50 plus“ gilt allgemein als Altersgruppe mit relativ großer Kaufkraft und hohem Kapital, das durch jahrzehntelange Arbeit, aber auch Erbschaften oder ausgelaufene erste Lebensversicherungsverträge erworben worden ist. Einer Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) zufolge werden alljährlich bis zu 400 Milliarden Euro vererbt und verschenkt – ein Viertel mehr als bislang in Studien geschätzt wurde. Hinzu kommt, dass viele Lebensversicherungskunden im vergangenen Jahr Ablaufleistungen aus ihren Policen in Höhe von 80 bis 100 Milliarden Euro erhalten haben.

Anforderungen an Finanzplanung variieren stark

Große Unterschiede zeigen sich bei den Anforderungen, die viele Menschen der Generation 50plus an ihre Finanzplanung haben. So wollen viele Best Ager die bestehende Altersvorsorge aufstocken bzw. bestehende Lücken schließen. Andere suchen nach Möglichkeiten, wie sie ihr angespartes Geld im Alter verwenden können. Dabei geht es natürlich auch darum, sich lang erwünschte Träume zu erfüllen und einen schönen Ruhestand genießen zu können. Und vielen geht es darum, ihr Vermögen ganz oder teilweise auf Angehörige steuergünstig zu übertragen. Ihnen geht es in der Regel nicht mehr um langfristigen Kapitalaufbau, sondern um kluge Geldanlage. Einmalbeitragslösungen für die Altersvorsorge stehen daher bevorzugt im Fokus. Wichtig ist dabei, dass die Vorsorgelösungen ein Höchstmaß an Flexibilität und die Vorteile moderner Anlagekonzepte bieten. In Bezug auf die Kapitalanlage ist es wichtig zu erwähnen, dass Best Ager in aller Regel noch einen langen Anlagehorizont mitbringen. Häufig sind dies noch mehr als 30 Jahre – also ein zu langer Zeitraum, um nur risikolos und damit renditeschwach anzulegen. Denn so riskiert man, dass bisher angespartes Kapital inflationsbedingt schrumpfen wird. Dies erkennen auch viele Kunden als Gefahr und entscheiden sich auch in der letzten Vorsorgephase für eine breit gestreute Kapitalanlage und verzichten immer häufiger auf Garantien.

Fokus auf Flexibilität und Planbarkeit für den Kunden

Der Versicherer Standard Life hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark auf die Zielgruppe 50plus fokussiert und Lösungen entwickelt, die den speziellen Kundenbedürfnissen besonders Rechnung tragen.  An Kunden, die einen Betrag von mindestens 10.000 Euro sinnvoll anlegen wollen, richtet sich der Versicherer seit 2014 mit dem Produktkonzept ParkAllee. Dank der Quick Cash-Option, die den Abruf von Guthaben innerhalb von 48 Stunden ermöglicht, ist ParkAllee eine Option für alle, die fürs Alter vorsorgen möchten, sich die Flexibilität von Tagesgeld wünschen, aber auch in der Niedrigzinsphase lukrativer anlegen möchten. Die zweite Produktlösung namens „WeitBlick“ ist eine zweite, sehr flexible Lösung. Mit dem automatischen Auszahlungsplan haben sie die Möglichkeit, bereits bestehende Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenkasse oder aus privaten Vorsorgeverträgen zu erhöhen. Der Kunde bestimmt, in welchen Abständen er gerne regelmäßige Teilauszahlungen automatisch überwiesen haben möchte – möglich ist eine monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Auszahlung. Dank der Familien-Option ist es zusätzlich möglich, das Vermögen steueroptimiert an die kommenden Generationen zu übertragen. Beide Optionen kommen bei den 50plus-Kunden sehr gut an.

Die beiden Produktlinien sind so konzipiert, dass Sicherungsmechanismen und moderne Anlagekonzepte die Kapitalmarktrisiken begrenzen. Kunden können beispielsweise die Multi-Asset-Fonds der MyFolio-Reihe wählen, die in fünf verschiedenen Risikostufen mit unterschiedlichen Volatilitätskorridoren verfügbar sind. Sie investieren breit gestreut und werden risikobasiert gemanagt. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand: Er weiß genau, welches Risiko er mit seiner Anlage eingeht und dass das Fondsmanagement-Team in diesem Rahmen die entsprechende Rendite erwirtschaften wird. Dies erhöht die Planbarkeit für den Kunden.