: Das Leben im vertrauten Zuhause absichern

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Mit dem Tod des Partners endet nicht nur ein gemeinsamer Lebensabschnitt, sondern häufig auch eine Phase der gesicherten Existenz.

Denn wenn die neue Rentenzahlung für den Haushalt plötzlich deutlich niedriger ausfällt, kann der oder die Hinterbliebene auch in eine finanzielle Notsituation rutschen. Vor allem Frauen sind betroffen: Da sie während des Erwerbslebens meistens weniger verdienten, erhalten Männer in Deutschland durchschnittlich eine 37 Prozent höhere Rente. Erschwerend kommt hinzu, dass Frauen statistisch gesehen nahezu fünf Jahre älter werden. Sie müssen also mit weniger Geld länger auskommen.

Viele Alleinstehende können deshalb im Alter ihren Lebensstandard nicht aufrechterhalten. Ist die Finanzlage besonders kritisch, muss die ‘goldene Reserve‘ verkauft werden: die eigene Immobilie. Zusätzlich zum Schmerz und der Trauer über den verstorbenen Lebenspartner belastet dann noch der Verlust über das liebgewordene Heim und das gewohnte Umfeld.

Finanziell sorgenfrei in der eigenen Immobilie

Viele Finanzexperten raten deshalb dazu, die Einkünfte im Alter über eine Immobilien-Rente aufzubessern. Das Prinzip dahinter: Der Eigentümer verkauft die Immobilie, behält aber das Wohnrecht. Prof. Dr. Heinrich R. Schradin von der Uni Köln empfiehlt die Leibrente als „ein transparentes Modell, das die nötige Liquidität im Alter freisetzt.“ Die Höhe der Leibrente richtet sich nach dem aktuellen Verkehrswert der Immobilie und dem Alter der Senioren.

Bei der Deutsche Leibrenten AG können Senioren ab dem 70. Lebensjahr sich ein passgenaues Modell zusammenstellen lassen: „Wir kombinieren die besten Vorteile aus Nießbrauch und Wohnrecht“, sagt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender des deutschen Marktführers für die Immobilien-Rente (deutsche-leibrenten.de). „Unsere Kunden bekommen ein im Grundbuch gesichertes lebenslanges Wohnrecht, gleichzeitig sind wir vertraglich zur Instandhaltung verpflichtet. Die Auszahlung kann frei nach Wunsch als monatliche Rentenzahlungen, Einmalzahlung oder Kombination aus beidem erfolgen.“

Die Flexibilität der Leibrente trägt den Wünschen und Zielen der heutigen Generation 70plus Rechnung. Da das Wohnrecht bis zum Lebensende gilt, kann die Immobilie zwischenzeitlich auch vermietet werden. Die Mieteinnahmen und zusätzlichen Rentenzahlungen können dann zum Beispiel für Pflege im eigenen Zuhause genutzt werden. Alternativ kann die Leibrente auch den barrierefreien Umbau des Hauses mitfinanzieren. Wichtig ist aber: Ehepaare sollten frühzeitig und vor allem gemeinsam und über das Ableben eines Lebenspartners hinaus planen. Denn die steigende Lebenserwartung setzt Ruheständler unter Druck, das finanzielle Risiko eines langen Lebens umfassend abzusichern.