Trend Privataufzüge : Wenn der Wäschekorb im Eigenheim Aufzug fährt

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Privataufzüge sind heutzutage kein einfaches Hilfsmittel mehr, sondern ein repräsentatives Designelement. Bild: ThyssenKrupp Encasa GmbH

Privataufzüge bilden eine moderne Mobilitätslösung und erhalten die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden.

Alle Welt spricht vom demographischen Wandel. Auch die Anbieter altersgerechter Mobilitätslösungen gehen immer stärker auf die Bedürfnisse der Hauptzielgruppe von morgen ein. Öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel werden etwa durch Rampen und breitere Türen für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich gemacht. Doch auch zu Hause möchten sich diese ihre hohe Lebensqualität sowie den Komfort bewahren und solange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Daher gibt es inzwischen zahlreiche technische Hilfsmittel, zum Beispiel Privataufzüge, die sich auch in ein bestehendes Eigenheim einbauen lassen. Denn dieses bei Mobilitätseinschränkungen aufzugeben ist für die Mehrheit der deutschen Senioren keine Alternative. 57,2 Prozent, damit mehr als jeder Zweite, bevorzugen das Zusammenleben mit dem Partner in den eigenen vier Wänden. Das besagt eine Statistik der Europäischen Union aus dem Jahr 2009.

Selbstständigkeit lange erhalten

Was macht ein Haus zu einem ,,Zuhause‘‘? Hier lebt jeder seine Freiheit aus, und das ganz nach eigenem Geschmack und in persönlichem Stil. Das gilt noch mehr für die Generation der sogenannten „Best Ager“, der Menschen über 50 Jahre. Nach einer Studie der Europäischen Union ist jeder zweite Mensch über 40 der Ansicht, dass viele ältere Bewohner nicht mehr selbstständig zu Hause leben können. Grund: Ihre Wohnungen seien nicht seniorengerecht eingerichtet.

Doch allmählich nimmt die gesellschaftliche Akzeptanz altersgerechter Hilfsmittel im Haushalt zu. Ein Beispiel ist der Privataufzug, der sogenannte „Home Elevator“. Der Trend, in sein Eigenheim einen eigenen Aufzug einzubauen, stammt aus den USA. Dort ist ein Home Elevator schon lange keine Seltenheit mehr. Hilfsmittel gelten hier als gesellschaftlich akzeptiert, um die Selbstständigkeit älterer Menschen länger zu erhalten. Nach und nach kommt der Trend auch nach Europa.  Der Privataufzug stellt eine attraktive Alternative zum Treppenlift dar.

Mobilitätslösungen im Hightech-Zeitalter

Dabei sind die modernen Mobilitätslösungen längst im Hightech-Zeitalter angekommen und entwickeln sich auch in puncto Design zum echten Hingucker: ,,Es gibt mittlerweile sehr anspruchsvolle Lösungen, um das Eigenheim nicht nur altersgerecht, sondern gleichzeitig dem individuellen Lebensstil entsprechend einzurichten‘‘, sagt Markus Liesen, Geschäftsführer von ThyssenKrupp Encasa, einem der größten Anbieter von Treppen- und Plattformliften sowie Home Elevator.

Der Privataufzug wird nicht mehr als sperriges Hilfsmittel, sondern als Teil der Einrichtung wahrgenommen. Denn die eigenen vier Wände spiegeln die individuelle Persönlichkeit wider. Auf diese Bedürfnisse haben sich die Anbieter altersgerechter Mobilitätslösungen perfekt eingestellt: Sie vereinen anspruchsvolles Design mit höchster Funktionalität. Die Ausstattung lässt sich bei modernen Privataufzügen individuell auswählen. Der persönliche Geschmack bestimmt die Beschaffenheit der Oberflächen sowie die Farben und bietet noch genug künstlerische Freiheit zum Gestalten von Details.

Neben der optischen Individualisierung lässt sich auch der Standort des Aufzugs flexibel bestimmen. Der platzsparende Einbau ist sowohl im Innen- als auch im Außenbereich möglich – in neuen Gebäuden ebenso wie in bestehenden. Die Montage dauert in der Regel nur wenige Tage. Der Home Elevator ist einfach vor Ort zu montieren und passt in einen vorhandenen Raum oder in den Flur neben der Treppe. Hier spielt die Umsetzung der Barrierefreiheit eine wichtige Rolle und drückt sich in technischen Raffinessen wie einer dreiseitigen Türanordnung aus. Somit ist ein Privataufzug in jede Wohnsituation integrierbar und fällt durch die geräuscharme Fahrt akustisch kaum auf. Ein weiterer Vorteil der neuen Generation von Privataufzügen ist die energieeffiziente Lifttechnik. Sie verbrauchen dabei nicht mehr Strom als ein Haushaltsgerät. Die Verwendung ausschließlich recycelbarer Materialien sollte zum Standard gehören.

Durch maximale Präzision bei Beschleunigung und Stopp eignen sie sich für Menschen, die ansonsten Fahrstühle meiden. Auch finanziell lohnt sich die Investition. Denn manche Eigentümer profitieren sogar von Zuschüssen und steuerlicher Absetzbarkeit beim Einbau eines Privataufzugs. So stellt ein moderner Home Elevator eine zuverlässige und flexible Lösung dar, die sich gut in jede Innenausstattung integriert und die sich einfach, ohne große Umbaumaßnahmen, zum Preis einer Küche, installieren lässt. Und wer einmal den Wäschekorb vom Keller in den zweiten Stock im eigenen Privataufzug transportieren konnte, der wird nicht mehr auf ihn verzichten wollen.

Nähere Informationen zu sogenannten „Home Elevator“, die sich auch in Ihr Heim optisch einfügen können, finden Sie hier.