Persönlicher Gesundheitsschutz : Private Vorzüge im Krankenhaus

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Mit der privaten Zusatzversicherung bieten sich Vorteile wie die Chefarztbehandlung. ©goodluz | Fotolia.com

Sieben Tage bleiben Patienten durchschnittlich im Krankenhaus und hoffen auf ihre Heilung bzw. eine Linderung ihres Leidens bevor sie entlassen werden.

Wenn sie in dieser Zeit mit drei anderen Kranken ein Zimmer teilen müssen und alle paar Tage ein anderer Arzt zur Visite kommt, wünschen sich einige von Ihnen, ein Privatpatient zu sein. Das muss nicht nur ein Wunsch bleiben. Denn: Gesetzlich Versicherte können die Leistungen ihrer Krankenkasse im Krankenhaus mit einer privaten Zusatzversicherung aufstocken. Freie Wahl der Klinik, Chefarztbehandlung und Einzelzimmer – stationäre Zusatzpolicen machen das auch für Kassenpatienten möglich.

Vom Spezialisten in der Wunschklinik untersucht

Notwendig ist ein Zusatzschutz nicht, denn die deutsche gesetzliche Krankenversicherung bietet im internationalen Vergleich einen hohen Standard. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen medizinisch notwendige Behandlungen und die Kosten des „nächstgelegenen, geeigneten Krankenhauses“. Grundsätzlich werden Patienten also auch mit den Leistungen der Krankenkasse wieder gesund. Doch in manchen Fällen reicht das nicht aus. Die Krankenhaus-Zusatzversicherung kann vor allem bei schwierigen Erkrankungen sehr sinnvoll sein: So gibt es beispielsweise Spezialisten für bestimmte Behandlungen, die sehr hohe Rechnungen ausstellen. In solch einem Fall lohnt sich eine Police besonders.

Außerdem können sich die Versicherten Dank der Zusatzversicherung das Krankenhaus frei aussuchen. Dabei geht es nicht um das komfortable Einzelzimmer, in dem man nicht vom Schnarchen anderer geweckt wird. Es geht vielmehr um Behandlungen durch Spezialisten oder neue beziehungsweise alternative Heilmethoden, die der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung mitunter nicht vorsieht und die manchmal nur wenige Kliniken anbieten. Wer sichergehen möchte, dass er so eine Behandlung erhält, kann dies mit einer Krankenhaus-Zusatzpolice absichern. Sie bietet sich auch für Gutverdiener an, die sich gegen den Wechsel in die private Krankenversicherung entschieden haben.

Gut zu wissen

Wenn man sich für den Abschluss einer stationären Zusatzversicherung interessiert, sind folgende Fachbegriffe wichtig:

Wahlleistungen: Das sind die Leistungen eines Krankenhauses, die die Kasse nicht bezahlt. Man kann sie freiwillig wählen. Ohne Zusatzversicherung muss man sie privat bezahlen. Dazu zählen Ein- oder Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung.

Chefarztbehandlung: Eine Chefarztbehandlung bedeutet nicht zwangsläufig, dass man vom Chefarzt der jeweiligen Klinik behandelt wird. Die Chefarztbehandlung ist ganz im Gegenteil nicht erstrebenswert, da ein Chefarzt in der Regel nur noch selten praktiziert. Viel wichtiger ist, dass das hohe Honorar eines Spezialisten von der Zusatzversicherung gedeckt ist.

Höchstsatz GOÄ: Rechnen Ärzte eine Privatleistung ab, nutzen sie dafür die Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Diese sieht vor, die für eine Leistung vorgeschriebene Gebühr je nach Schwierigkeit zu multiplizieren. Der Regelsatz ist das 2,3-fache der Gebühr, wird es schwieriger, kann der Arzt auch das 3,5-fache, den Höchstsatz, abrechnen.

Privatklinik: Eine stationäre Zusatzversicherung geht davon aus, dass man sich in einem Krankenhaus behandeln lässt, das auch über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden kann. Es gibt aber auch reine Privatkliniken ohne Kassenzulassung. Wenn man in diese gehen möchte, kann es sein, dass die Zusatzversicherung nichts zahlt oder dass man den Anteil der gesetzlichen Kasse selbst tragen muss.

Medizinisch notwendige Behandlung: In der Regel zahlen die Versicherungen nur bei medizinisch notwendigen Behandlungen. Wer also beispielsweise eine rein kosmetische Operation vornehmen lässt, hat keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung für Privatarzt oder Einzelzimmer.

Mehrkosten: Die Krankenhaus-Zusatzversicherung übernimmt die Mehrkosten, die durch die Privatleistungen entstehen. Es sind also die Kosten für allgemeine Krankenhausleistungen wie Unterkunft, Verpflegung und Pflege durch Pflegepersonal, die nach Abzug der Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse übrigbleiben. Genauso kommt sie für die Mehrkosten für das Honorar der Ärzte auf. Sobald ein Patient den Privatarzt wählt, müssen auch alle anderen Leistungen wie Labor- oder radiologische Untersuchungen privat abgerechnet werden.

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