Asthma bronchiale : Wenn das Atmen plötzlich schwerfällt

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Menschen mit Asthma leiden, oft bedingt durch äußere Reize, immer wieder an Anfällen von Atemnot und Husten. ©kasia2003 | Freepik.com

Menschen mit Asthma leiden, oft bedingt durch äußere Reize, immer wieder an Anfällen von Atemnot und Husten. Doch in den meisten Fällen lässt sich die chronisch entzündliche Atemwegserkrankung, bei der die Bronchien übersensibel reagieren, mit Medikamenten gut behandeln.

„Schon als Kind hatte ich oft so einen trockenen, kratzigen Husten – vor allem dann, wenn ich aus der Wärme des Hauses hinaus in die Kälte kam“, erinnert sich Beate N. „Morgens nach dem Aufwachen musste ich mich meist lange und ausgiebig räuspern, bevor ich richtig sprechen konnte.“ Und beim Schulsport sei sie immer relativ rasch außer Atem gekommen und habe sich danach meist sehr erschöpft gefühlt, berichtet die 61-Jährige.

Wahrscheinlich habe sie damals schon an Asthma gelitten, glaubt Beate N. heute. Doch weder ihre Eltern noch sie selbst hätten ihre Symptome sonderlich ernst genommen. „Wir dachten, Sport oder zu viel Bewegung sei einfach nicht mein Ding – und so habe ich mich lieber mit meinen Büchern in einen Sessel verzogen“, erzählt sie. Auch der Kinderarzt, den die Mutter einmal wegen des Hustens befragt hatte, war der Ansicht, dass ihre Bronchien vielleicht einfach ein wenig empfindlich seien.

Ein Lungenfunktionstest lieferte die Diagnose

Je älter Beate N. wurde, desto schlimmer wurden allerdings ihre Beschwerden. „Eines Nachts – nach einer fröhlichen Party, auf der einige Anwesende auch geraucht hatten – wachte ich auf und fühlte eine seltsame Enge in der Brust“, sagt sie. „Ich musste husten und konnte kaum noch atmen.“ Richtig bedrohlich habe sich das angefühlt. Und es habe eine ganze Weile gedauert, bis der Spuk vorüber gewesen sei.

Beate N. suchte gleich am nächsten Tag ihren Hausarzt auf. Der überwies sie an einen Lungenspezialisten. Nach einer ausgiebigen Untersuchung, bei der auch ein Lungenfunktionstest gemacht wurde, stand die Diagnose fest: Asthma bronchiale – und zwar die allergische Form, bei der äußere Reize wie zum Beispiel Tabakrauch oder kalte Luft die Beschwerden auslösen. „Damals muss ich knapp vierzig Jahre alt gewesen sein“, sagt Beate N.

Ein Cortison-Spray, um Anfällen von Atemnot vorzubeugen

Seither ist die gelernte Bürokauffrau auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Zur Langzeitkontrolle des Asthmas benutzt sie morgens und abends ein cortisonhaltiges Spray. Dieser sogenannte Controller wirkt der Entzündung in den Atemwegen entgegen und verhindert so, dass die Bronchien zu stark anschwellen und zu viel Schleim bilden. Controller als Dauermedikation entfalten ihre Wirkung langsam und wirken vorbeugend und sollen so helfen, Asthmaanfälle zu vermeiden.

„Zusätzlich habe ich stets meinen Reliever bei mir“, sagt Beate N. Dabei handelt es sich im Gegensatz zu den Controllern um ein Bedarfsmedikament, das nur bei einem akuten Asthmaanfall genommen wird und die Atemnot rasch lindert. Reliever entfalten ihre Wirkung, indem sie innerhalb weniger Minuten die Bronchialmuskulatur entspannen und die Atemwege erweitern. Beide Effekte halten meist mehrere Stunden an.

Rundum sorglos: Medikamente und Asthma-Wissen aus dem Internet

„Zum Glück ist es heutzutage ja so leicht, immer einen ausreichenden Vorrat an Medikamenten zu Hause zu haben“, sagt Beate N. „Selbst wenn man wie ich auf dem Land und fast zehn Kilometer von der nächsten Apotheke entfernt wohnt.“ Sie habe es sich angewöhnt, ihre Medikamente online zu bestellen. „Die Präparate sind dann innerhalb kürzester Zeit bei mir und zudem kann ich fast bei jeder Bestellung mit Rabatten, Gutscheinen und anderen Aktionen Geld sparen“, sagt sie.

Darüber hinaus erfahre sie auf der Internetseite ihrer Online-Apotheke immer wieder interessante Neuigkeiten zu ihrer Erkrankung. Erst kürzlich habe sie zum Beispiel einen Artikel darüber gelesen, dass Asthma-Attacken gerade bei älteren Menschen auch durch falsches Inhalieren der Medikamente ausgelöst werden können. „Gleichzeitig hat man erfahren, wie man den für sich am besten passenden Inhalator findet und kann dies mit seinem Arzt besprechen“, berichtet Beate N.

Trotz Asthma aktiv – selbst in der kalten Jahreszeit

„Trotz meiner Krankheit fühlt sich mein Leben durch solche Innovationen heute viel leichter und unbeschwerter als früher an“, sagt sie. „Und dank meiner Medikamente kann ich inzwischen selbst ausgedehnte Wanderungen unternehmen – und zwar zu jeder Jahreszeit, also auch im Winter, wenn es kalt draußen ist.“ Einschränken lasse sie sich durch ihr Asthma jedenfalls lange schon nicht mehr.

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