Wer besser hört, bleibt fitter : Wie schützen Hörgeräte das Gedächtnis?
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Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Gerät, das hilft, das Gehirn fit zu halten. Das Sie einsetzen und vergessen. Ein Gerät, mit dem Sie einfach glasklar hören …
Wer über 60 würde so ein Gerät nicht wollen? Rund 9 Millionen Menschen in Deutschland. So viele Ü60-Jährige haben nach Schätzungen einen Hörverlust, den sie nicht ausgleichen.
Dabei wäre die Lösung so einfach: Moderne Mini-Hörgeräte.
Mediziner sind sich einig: Hörgeräte sind wichtig, um gesund älter zu werden. Dass das Hören im Laufe des Lebens schlechter wird, ist ganz normal. Doch die negativen Folgen müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Besonders wichtig ist es, das Gehirn vor den Auswirkungen von Hörverlust zu schützen.
Was macht Hörverlust mit dem Gehirn?
Der Top-Audiologe Peter Nießen aus Hannover erklärt es im Experten-Interview:
Nießen: „Wir hören zwar mit den Ohren, aber verstehen mit dem Gehirn. Geräusche, Sprache oder Musik regen die Nervenzellen an.
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Wenn das Hörvermögen nachlässt, gelangen immer weniger Reize ins Gehirn.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies nach und nach die Aktivität der Nervenzellen hemmt. Außerdem ziehen sich viele Menschen mit Hörproblemen zurück. Wer weniger unter Leute geht, sich weniger unterhält, bekommt ebenfalls weniger mentale Stimulation.“
Warum sind Hörgeräte gerade ab 60 so wichtig?
Aktuelle Studien zeigen: Wer einen Hörverlust hat und ihn nicht mit Hörgeräten ausgleicht, hat ein bis zu 37 % höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. *
Nießen: „Lassen Sie sich davon nicht verunsichern, sondern motivieren! Denn die Forschung legt im Umkehrschluss auch nahe: Hörgeräte wirken dem mentalen Abbau effektiv entgegen. Außerdem sind zahlreiche weitere positive Effekte dokumentiert, zum Beispiel bessere Konzentration, mehr Energie und ein geringeres Depressions-Risiko.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Hörverlust so früh wie möglich erkennen und ihn ausgleichen.“
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Woran merkt man, dass man Hörgeräte braucht?
Nießen: „Typisch für einen Hörverlust ist, dass das Sprachverstehen schlechter wird. Wenn Sie sich beispielsweise in einem vollen Restaurant mit mehreren Menschen gleichzeitig unterhalten wollen, ist das nur noch mit größter Anstrengung möglich. Oder Ihre Lieben beschweren sich ständig, dass Sie den Fernseher zu laut stellen, obwohl es für Sie ganz normal klingt. ”
Anzeichen für beginnenden Hörverlust können sein:
- Schwierigkeiten, in lauter Umgebung Gesprächen zu folgen
- Das Gefühl, als ob andere nuscheln
- TV-Lautstärke muss erhöht werden
- Mentale Erschöpfung nach Gruppengesprächen
- Andere weisen auf lautes Sprechen hin („Schrei nicht so“)
Der Experten-Tipp von Nießen: „Wenn Sie Anzeichen bei sich erkennen, machen Sie einfach mal unverbindlich einen Hörtest und probieren Sie, welchen Effekt moderne Hörgeräte hätten.“
Mit audibene geht das ganz einfach und kostenlos bei ausgewählten Akustik-Meisterbetrieben in Ihrer Nähe.
Welche Hörgeräte empfehlen Experten?
Nießen: „2026 gilt unter Akustikern das audibene IX als Goldstandard, um Sprache besonders klar zu verstehen. Die Technologie dafür wurde in Deutschland entwickelt, von den Erlanger Ingenieuren von Signia (vormals SIEMENS Hörgeräte).
Das audibene IX ist so intelligent, dass es gezielt Sprache aus Hintergrundlärm herausfiltern kann. Somit werden Gesprächspartner oder TV-Dialoge automatisch verstärkt und Störgeräusche angenehm in den Hintergrund verschoben.“
Das Ergebnis: Der Klang ist absolut natürlich und glasklar, ohne dass Sie etwas tun müssen.
Das audibene IX gibt es in zwei Varianten, als Im-Ohr- und Hinter-dem-Ohr-Gerät. Mit audibene können Sie die Mini-Hörgeräte kostenlos bei einem Akustik-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe testen. Anschließend können Sie sie mit nach Hause nehmen und unverbindlich 4 Wochen in Ihrem Alltag zur Probe tragen.
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Sieht man durch Hörgeräte nicht alt aus?
Nießen: „Die Angst vor auffälligen und unbequemen Hörgeräten ist leider immer noch weit verbreitet. Das ist sehr schade, denn mit diesen Vorstellungen aus der Mottenkiste haben moderne Hörlösungen heute nichts mehr zu tun.
Moderne Mini-Hörgeräte, wie das audibene IX, sind winzig, federleicht und können praktisch unsichtbar getragen werden. Sie verschwinden im Gehörgang oder hinter der Ohrmuschel.”
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Nießen: „Ihre Mitmenschen werden nur eines bemerken: Wie viel aufmerksamer und energiegeladener Sie plötzlich wieder sind.
Fazit: Mit Hörgeräten können Sie nur gewinnen. Selten ist es so einfach, der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Ihr Gehör und Ihr Gehirn werden es Ihnen danken – über viele, viele Jahre.“
Wo kann man moderne Hörgeräte testen?
audibene hat ein bundesweites Netzwerk mit über 1.300 handverlesenen Akustik-Meisterbetrieben – bestimmt auch in Ihrer Nähe. Dort können Sie moderne Mini-Hörgeräte testen und sie anschließend kostenlos und unverbindlich 4 Wochen lang im Alltag zur Probe tragen.
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Deutschlands moderner Hörakustiker: audibene wurde 2012 in Berlin gegründet und ist mittlerweile weltweit vertreten. Schon mehr als 650.000 zufriedene Kunden setzen auf Spitzen-Service und modernste Hör-Technologie. Für seine herausragende Kundenzufriedenheit wird audibene regelmäßig ausgezeichnet, etwa als „Kundenliebling 2025” von Focus Money.
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*Quellen:
- Livingston G. et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. The Lancet, 2024
- Choi, S. J. Association between hearing aid use and mortality in adults with hearing loss in the USA: a mortality follow-up study of a cross‑sectional cohort. The Lancet Healthy Longevity, 2024
- Lin F. R. et al. ACHIEVE Collaborative Research Group. (2023). Hearing intervention versus health education control to reduce cognitive decline in older adults with hearing loss in the USA (ACHIEVE): a multicentre, randomised controlled trial. The Lancet, 2023
- Wei J. et al. Association of hearing loss and risk of depression: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology, 2024
