Im fortgeschrittenen Alter lösen andere Umstände Stress aus als in jungen Jahren. Ernst zu nehmen ist die Belastung im Alter jedoch auf jeden Fall.
Der Eintritt ins Rentenalter klingt zunächst verlockend: Endlich Zeit zu haben für die schönen Dinge des Lebens, zu reisen oder für die Enkel da sein, das sind Dinge, die eigentlich entspannter nicht sein könnten. Ist es dann soweit und der letzte Arbeitstag geschafft, lösen die Umstellung auf die neue Situation und die Neustrukturierung des Alltags jedoch mitunter auch Stress aus. Oft sorgen diese Themen noch nach Jahren des Ruhestands für Unmut und Unwohlsein.
Doch was fördert den Stress im Alter?
Manchmal nehmen Familie und auch Ärzte Senioren nicht ernst, die über Stress klagen. „Du hast doch alle Zeit der Welt. Du bist doch im Ruhestand,“ ist ein Satz, den sie häufig hören. Was sind jedoch die Ursachen für Stress im Alter? Die Gelassenheit, die sich mit den zunehmenden Lebensjahren einstellt, hilft mit dem Phänomen besser, um zu gehen – keine Frage. Dennoch gibt es auch Senioren*innen, denen der Austritt aus dem Berufsleben Stress bereitet.
Ursachen des unerwünschten Phänomens Stress
Lebenslang wurden wir dazu aufgefordert, anpassungsfähig und umstellungsbereit zu sein. Wenn der soziale Status des Berufs und die damit verbundene Zeiteinteilung nicht mehr da sind, gilt es, dieses Vakuum mit Leben zu füllen. Das stellt viele Rentner vor Probleme. Andere wiederum setzen sich zu viele Termine mit Sport, Familie oder Verein und geraten so in den Strudel der unliebsamen Erscheinung Stress.
Auch die Beziehung will im Alter gelebt werden
24 Stunden am Tag mit der*dem Partner*in zu verbringen kann mit Beginn des Ruhestands eine Herausforderung sein. Obwohl oftmals schon lange zusammen, fordert die neue Situation ein anderes Miteinander. Hier ist die bewusste Nutzung eines Freiraumes hilfreich, den jeder der Partner*innen für sich fest einplant. Nach dieser kleinen „Auszeit“ hat man oft größere Möglichkeiten des Austauschs, weil der jeweils Andere etwas Neues erlebt hat. Stress kann aber auch durch eine mögliche Pflegebedürftigkeit des Gegenübers entstehen. Alleine Entscheidungen treffen zu müssen und die alleinige Verantwortung auch für den Partner zu tragen, lässt häufig keinen Raum mehr für die eigene Erholung und keinen Spielraum für andere soziale Kontakte.
Alltägliche Verrichtungen im Außen und der Verlust der Selbständigkeit fordern heraus
Aber auch alltägliche Situationen wie Bezahlen an der Supermarktkasse, mitten im Berufsverkehr an der Ampel zu stehen oder negative Äußerungen über Einschränkungen von Senioren durch Dritte lösen mitunter negative Empfindungen und Stress aus. Häufig verlieren Senioren auch durch körperliche Einschränkungen ihre Selbständigkeit und müssen erst lernen, damit umzugehen. So kann das Warten auf den Pflegedienst und eine vielleicht nicht gar so gut gelaunte Pflegerin negative Emotionen auslösen. Ist der*die Pfleger*in manchmal doch der einzige Kontakt am Tag, da Freunde, Bekannte und Partner bereits verstorben sind und die eigene Familie nicht in der Nähe wohnt. Die damit einhergehende Vereinsamung löst oft zusätzlich eine psychische Krise aus, der nur mit (professioneller) Hilfe entronnen werden kann.
Wie macht sich Stress bemerkbar?
Jeder reagiert anders auf Stress, die Symptome sind verschieden. Unterscheiden kann man aber zwischen langfristigem und kurzfristigem Stress. Für kurzfristigen Stress sind oft bestimmte Ereignisse verantwortlich, die z.B. Nervosität hervorrufen. Ist das Ereignis überstanden, verschwinden die Symptome oft wieder. Gravierender macht sich langfristiger Stress bemerkbar, der zum Beispiel durch Bewegungseinschränkungen ausgelöst werden kann. Diese sind ja dauerhaft präsent und lösen über einen langen Zeitraum Anspannung und Unruhe aus. Das kann den Abbau von Stresshormonen verhindern.
Stresssymptome können sein
Innere Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten
Bluthochdruck
Schlafstörungen
Hautirritationen
schlechte Stimmung
nervöser Magen
Herz-Kreislaufbeschwerden
Muskelverspannungen (Rücken und Nacken)
Atembeschwerden
Kopfschmerzen
Antriebslosigkeit.
Entspannung in allen Variationen hilft
Ob Bewegung an der frischen Luft, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training oder Meditation – all diese Maßnahmen helfen Ihnen, dem Stress wirkungsvoll zu begegnen. Und wer es schnell und trotzdem wirkungsvoll mag, kann sich auf die Wirkung von brainLight-Komplettsystemen verlassen. Diese entspannen quasi auf Knopfdruck. Anwender*innen werden auf einem Shiatsu-Massagesessel, der für eine wohltuende Massage sorgt, in die körperliche Entspannung geführt. Hinzu kommt die geistige Entspannung durch Licht- und Tonstimuli über das audio-visuelle System, das die innere Ruhe fördert. Ist die Entspannung im Tagesablauf fest verankert, lässt die Entspannungswirkung meist nicht auf sich warten. Mit brainLight-Systemen ist eine Wirkung bereits nach der ersten Anwendung spürbar. Aber auch Volkshochschulen und Fitnessstudios bieten entsprechende Bewegungs- und Stressabbaukurse an, in denen Sie in der Gruppe Entspannung erlernen können.
Stress kann bewirken, dass Sie schlecht schlafen. Wenig Schlaf verstärkt das persönliche Unwohlsein und ein dauerhafter Schlafmangel trägt dazu bei, dass Sie sich von den Geschehnissen des Tages nicht mehr nachhaltig erholen. Kümmern Sie sich also um Ihren Schlaf – Ihr Gesundheitszustand wird davon profitieren.
Fazit
Stress macht auch im Alter vor so gut wie niemandem Halt. Entsprechende Techniken, wie auch immer erlernt, angewendet und regelmäßig praktiziert, sorgen für ein deutliches Plus an Lebensqualität auch in hohem Alter.
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